Viele Computer haben eine Festplatte. Klar, mehr ist meist auch nicht notwendig. Warum aber eigentlich nicht den Vorteil nutzen, zwei oder mehr verschiedene Festplatten-Laufwerke in Windows zu haben?
Mit der Partitionierung der Festplatte tut man genau dies: Die Festplatte unterteilen.
Vorteile gibt es mehrere:
Nachteile:
Vorarbeit: Planung der
Partitionen
Generell würde ich empfehlen, Laufwerk C: nur für Windows selbst und die Auslagerungsdatei zu verwenden.
Als Laufwerk D: bewährt sich meiner Meinung nach eine Programme-Partition. Auf dieser werden später nur Anwendungen und Spiele abgelegt. Wenn Sie öfters Programme installieren und deinstallieren sollte das Laufwerk sehr oft defragmentiert werden.
Als letztes Laufwerk E: eignen sich persönliche Dateien. So kann z. B. der "Eigene Dateien"-Ordner auf dieses Laufwerk verschoben werden.
Natürlich können Sie auch mehr Laufwerke
verwenden, nur bei mehr als 6 Festplatten-Laufwerken wird es meiner Meinung
nach unübersichtlich.
Hinweis: Die Defragmentierung sollte auf
allen Laufwerken regelmäßig ausgeführt werden!
Welches Dateisystem
verwenden?
Wenn Sie als alleiniges
Betriebssystem Windows 2000 oder XP benutzen, dann sollten Sie als
Dateisystem NTFS wählen, dieses bietet die meisten Features.
Aber Achtung: Das NTFS-Dateisystem kann von Windows
95/98/Me-Startdisketten nicht gelesen werden!
Wegen der fehlenden Unterstützung von NTFS
müssen Sie sich auch in Windows 95B/98/Me für FAT32
entscheiden, welches hier der Standard ist.
FAT16 kann nur für
Partitionen bis 2 GB benutzt werden; muss bei Windows 95A oder NT
allerdings verwendet werden, da diese kein FAT32 unterstützen.
Nächste Seite: "Partitionierung" - Nach oben